Ausflugsablauf

Zwei Halbtagesausflüge und eine ganztägige Erkundungsfahrt mit Reiseführung bieten das Kennenlernen von Landschaft, Kultur und Geschichte der Mani:

1. Halbtagesausflug*
Karg und rau sind die Landschaften der Mani. Kriegerisch und unbeugsam trotzten ihre Bewohner im Laufe der Jahrhunderten Eroberungsversuchen. In Familienclans organisiert, lebten sie in Wohntürmen und fochten Fehden auch untereinander aus, die bis ins 19. Jhdt. hinein unter dem Gebot der Blutrache standen. Eine restaurierte Wohnanlage mit Turm, als Museum angelegt, besichtigen wir in Kardamili, das schon bei Homer erwähnt wird. Im 20. Jhdt. ließ sich hier der Engländer Patrick Leigh Fermor nieder. Die Beschreibung seiner Wanderungen auf der Mani ziehen uns heute noch in ihren Bann. Zitate aus seinen Erlebnisberichten und eine Darstellung der traditionellen Lebensweise der Manioten ergänzen den Museumsbesuch. Ein Spaziergang (ca.1h) am Rande der wildromantischen Schlucht hinter Kardamili gewährt uns einen Einblick ins Hinterland, bevor wir im Städtchen Bio-Produkte aus der Region erstehen oder am Meer einen Kaffee trinken können.

2. Halbtagesausflug*
Wie im Traum gleiten die Stocherkähne lautlos durch die bizarre Welt der Tropfsteinhöhle von Pirgos Dirou. Sie ist mit dem Meer verbunden und war schon den Steinzeitmenschen bekannt. - In Areopolis, der Stadt des Kriegsgottes Ares, erwiesen sich auch die maniotischen Frauen als kriegerisch und siegreich. Welche bedeutende, aber auch tragische Rolle die Manioten im Kampf gegen die osmanische Herrschaft spielten, ist hier Thema der geführten Tour durch den pittoresken Ort. - Am Grunde der großartigen Bucht von Itilo liegt der restaurierte Wohnturm des Clan-Oberhauptes Pedrobey Mavromichalis, der die Manioten im Widerstandskampf anführte, Anlass für einen Aufenthalt mit Kaffeepause.

3. Ganztägiger Ausflug*
... bis ans Ende der Welt: Wenn die Asphaltstraße endet, wandern wir auf einem schmalen Fußpfad (ca. 2h) durch die karge Landschaft zum südlichsten Zipfel der Mani, der von einem Leuchtturm markiert wird. Hier, an der tiefsten Stelle des Mittelmeers, treffen ionisches und ägäisches Meer zusammen. Gefürchtet von den Seefahrern, lag an diesem Kap in der Antike dennoch eine blühende Stadt, bedeutend wegen ihres Sklavenmarktes. Hier befand sich auch der Eingang zum Hades. - Das Ensemble der Wohntürme von Vathia auf einer Bergspitze lädt zum Umherstreifen in seinen engen Gassen mit immer neuen Ausblicken ein. - Die unabhängigen Manioten machten als Piraten das Mittelmeer unsicher. Die zerklüftete Steilküste mit Buchten und Höhlen bot ihnen unzählige Schlupfwinkel. An Ort und Stelle hören wir von Zeitzeugen überlieferte Piratengeschichten. - Uralte Kirchlein mit kostbaren Fresken locken auf der Fahrtstrecke zu Besichtigungsstopps.

* Extra Kosten


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